Wie relevant und zeitgemäß sind Visitenkarten eigentlich im digitalen Zeitalter? Verlieren sie ihre Daseinsberechtigung durch soziale Netzwerke wie XING, LinkedIn und Co.?

Ob geprägt oder mit goldenen Lettern – das Design einer Visitenkarte ist enorm wichtig, denn es entscheidet letztlich über die erfolgreiche Kontaktaufnahme im Business-Kontext. Zumindest war das früher so.

Sind virtuelle Visitenkarten die Zukunft?

Alle 11 Minuten findet jemand einen Job über XING – oder so ähnlich. Ob junges Start-up im E-Commerce, progressiver Traditionsunternehmer oder Student mit Zukunftsvisionen: Digitale Plattformen für Geschäftsnetzwerke sind so gefragt und erfolgreich wie nie zuvor. Man vernetzt, verxingt oder verlinkt sich, recruited oder recherchiert und das alles passiert rein digital. Als Hybrid aus knackigem Lebenslauf und virtueller Visitenkarte fungieren dabei persönliche Profile. Der Vorteil dabei? Selbst mit dem Smartphone lässt sich immer und überall am beruflichen Netzwerk feilen.
Dennoch verbleibt bei all der virtuellen Kommunikation ein Gefühl von latenter Ungewissheit und Distanz – unvergleichbar mit dem persönlichen Kontakt. Und mal ehrlich, stilvoller als der spontane Smartphone-Abtausch, ist definitiv das Überreichen der Unternehmens-Visitenkarte aus Feinkarton.

Immer noch en vogue!

Visitenkarten ermöglichen ein haptisches Erlebnis mit Erinnerungspotenzial. Sie vermitteln dem Gegenüber ein Gefühl von Vertrauen und Wertschätzung – denn schließlich sind sie, anders als virtuelle Kontaktanfragen, limitiert. Sie gelten als Aushängeschild des Unternehmens und sollten daher mit großer Sorgfalt gestaltet und produziert werden. Die Visitenkarte repräsentiert Unternehmenswerte und visualisiert den persönlichen Anspruch. Ein starkes Design, eine feine Prägung und stabiles Material sind entsprechend unabdingbar. Die Investition von Kreativität und Ästhetik rentiert sich auch beim Transfer aus dem Onlineshop in die echte Welt – denn bei der individuellen Kommissionierung eurer Ware, kann das Auspackerlebnis durch eine persönliche Visitenkarte aufgewertet werden.

 

Der Visitenkarten-Knigge:

Auch in Zeiten des Online-Handels, mit weitläufiger Kundenakquise über soziale Netzwerke, bleiben Kontakte in der realen Welt von großer Bedeutung. Eine Visitenkarte kann dabei der Türöffner für neue Kunden und Bekanntschaften sein. Für das Kartenspiel gelten allerdings gewisse Regeln, an die es sich zu halten lohnt.
Bei der Übergabe von Visitenkarten handelt es sich letztlich um ein traditionelles, international bewährtes Ritual der Kontaktaufnahme. Dabei gilt: Immer dem Anwesenden mit der höchsten Position zuerst und niemals eine Karte aus der Gesäßtasche überreichen. Eselsohren und Knicke sind ebenfalls tabu. Erhält man eine Visitenkarte, sollte sie nicht direkt eingesteckt, sondern zunächst sorgfältig betrachtet werden, um Interesse und Wertschätzung auszudrücken.

Als bekennende Pappkarton-Fans kommen wir zu dem Fazit: Visitenkarten sind keine aussterbende Spezies. Vielmehr sind sie ein wichtiges Oldschool-Überbleibsel aus analogen Zeiten, was durch die inflationäre Kontaktaufnahme in sozialen Medien nur an Relevanz gewonnen hat.

Du möchtest deinen Paketen mit der richtigen Visitenkarte eine persönliche Note geben? Wir beraten dich gerne dazu und übernehmen die Konfektionierung.